DE | FR
Home Sitemap Kontakt drucken weiterempfehlen suchen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   

November 2011

01/11/11


Nach mehreren Unfällen in den vergangenen Jahren müssen Piloten, die den Engadiner Flugplatz Samedan anfliegen wollen, künftig einen Einweisungsflug absolvieren. Das sieht das neue Sicherheits-Konzept vor, das das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) gutgeheissen hat.


Der Einweisungsflug am höchstgelegenen Flugplatz Europas muss unter Aufsicht eines Fluglehrers stattfinden. Die Vorschrift gilt für Piloten von mehrmotorigen Flugzeugen und von Jets. Zudem wurde für diese Flugzeugklassen die notwendige Mindestsicht bei Landungen von eineinhalb Kilometern auf fünf Kilometer erhöht.


In Samedan stellt nicht nur die Höhe von rund 1’700 Metern über Meer besondere Anforderungen an die Piloten, sondern auch die Lage des Flugplatzes inmitten von Dreitausendern. Die Piloten haben wenig Raum zum Manövrieren, die Flugzeuge wegen der dünneren Luft weniger Leistung und weniger Auftrieb.



01/11/11


Die Verkehrskommission des Nationalrates (KVF) stellt sich gegen eine Velohelmpflicht für Kinder. Geht es nach ihrem Willen, soll das Tragen von Helmen auch künftig für alle freiwillig sein. Der Bundesrat hatte im Rahmen des Massnahmenpaketes Via Sicura vorgeschlagen, dass Kinder bis zum vollendeten vierzehnten Altersjahr künftig einen Velohelm tragen müssen. Der Ständerat stimmte dieser Massnahme zu.


Ja sagte die Nationalratskommission zu den Massnahmen gegen Temposünder, welche der Ständerat mit Blick auf die Raser-Initiative verschärft hatte. Demnach soll mit einer Freiheitsstrafe von bis zu vier Jahren bestraft werden, wer durch vorsätzliche Verletzung elementarer Verkehrsregeln das Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern eingeht.



02/11/11


Wer künftig ein internationales Bahnbillett am SBB-Schalter oder via Callcenter kauft, zahlt neu 10 Franken Zuschlag. Bisher verlangte die SBB eine Gebühr von 5 Franken. Das Bahnunternehmen begründet den Preisanstieg mit den immer höheren Kosten, die durch die Beratung entstünden.


Die SBB verlangt seit Dezember 2009 im internationalen Geschäft eine Auftragspauschale von 5 Franken. Dieser Betrag deckt die Beratungskosten nach wie vor nicht. Die SBB verlangt im Vergleich zu Reisebüros immer noch einen sehr moderaten Zuschlag.


Wer die 10 Franken sparen möchte, kann auf das Online-Angebot der SBB ausweichen - jedoch nicht bei allen Destinationen.



02/11/11


Der Bundesrat hat seine Pläne zur künftigen Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur korrigiert. Dabei ist er Kritikern aus verschiedenen Lagern entgegengekommen - auch den Pendlern. Diese sollen weiterhin einen grossen Teil ihrer Fahrkosten von den Steuern abziehen können.


Mit der Vorlage "Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur" (FABI) will der Bundesrat insgesamt eine Milliarde Franken Mehreinnahmen für die Infrastruktur generieren. Zur Kasse gebeten werden nicht zuletzt die Nutzerinnen und Nutzer. Als Verkehrsministerin Doris Leuthard im Januar die Pläne vorstellte, erntete sie Kritik. Insbesondere die geplante Begrenzung der Steuerabzüge für Pendler auf eine Pauschale von 800 Franken stiess auf Ablehnung. Nach der Vernehmlassung hat der Bundesrat nun seine Pläne geändert.


Heute können Pendlerinnen und Pendler die effektiven Fahrkosten von der direkten Bundessteuer abziehen. Künftig sollen sie nachgewiesene Kosten bis 3’000 Franken abziehen können, was annähernd den Kosten für ein GA zweiter Klasse entspricht. Für Autofahrerinnen und Autofahrer entspricht dies den Kosten, die bei einer täglichen Pendlerdistanz von 20 Kilometern anfallen. Bei den kantonalen Steuern sollen die Kantone auch weiterhin frei entscheiden können, wie sie den Fahrkostenabzug gestalten wollen.


Entgegengekommen ist der Bundesrat vor allem auch den Kantonen. Diese sollen unter dem Strich mit jährlich zusätzlich rund 200 Millionen Franken belastet werden. Ursprünglich wollte der Bundesrat die Kantone mit 300 Millionen belasten.


Die Differenz will der Bund selber tragen. Wie in der Vernehmlassung gefordert, erhöht der Bundesrat die Bundesmittel um 100 Millionen auf jährlich 2,3 Milliarden Franken. Zudem soll der Beitrag des Bundes regelmässig dem vollen Wirtschaftswachstum angepasst werden. Dadurch stiegen die jährlichen Zahlungen des Bundes deutlich.


Entgegengekommen ist der Bundesrat schliesslich auch den Autoverbänden. Er hat deren Kritik, dass mit Geldern aus dem Strassenverkehr Bahnprojekte finanziert werden, ein Stück weit Rechnung getragen. Anders als ursprünglich vorgesehen sollen die Mittel aus der Mineralölsteuer, die heute in den FinöV-Fonds fliessen, nicht unbefristet in den neuen Bahninfrastrukturfonds (BIF) fliessen, sondern befristet bis voraussichtlich 2030.


Festgehalten hat der Bundesrat am Umfang von 3,5 Milliarden Franken und an den Projekten des ersten Ausbauschrittes. Die Mehrheit der Vernehmlassungsteilnehmer war der Auffassung, dies reiche nicht. Gefordert wurden Projekte im Umfang von 5 bis 6 Milliarden bis 2025.



03/11/11


Im Gotthard-Basistunnel kann die geplante Bahntechnik eingebaut und getestet werden. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat grünes Licht gegeben für den Einbau von Fahrbahn, Fahrleitung, Stromversorgung und Sicherungsanlagen.


Es geht um die Bahntechnik des Gesamtsystems im Gotthard-Basistunnel und auf den Anschlussstrecken im Norden und Süden. In der Weströhre Faido - Bodio ist der Einbau von Fahrbahn und Fahrleitung bereits weit fortgeschritten. Das BAV hatte diesen Teil schon 2010 genehmigt. In rund zwei Jahren soll auf diesem Abschnitt der Versuchsbetrieb aufgenommen werden.



03/11/11


Das Projekt Tram Region Bern hat eine weitere Hürde genommen. Der Berner Stadtrat stimmte einer Erhöhung des Projektierungskredits für das Mammutprojekt zu.


Zu den bereits früher bewilligten 655'000 Franken sprach der Rat zusätzliche rund 1,15 Millionen Franken. Das neue Tram soll die stark belastete Buslinie 10 zwischen Köniz und Ostermundigen ersetzen und gemäss Vorprojekt über eine halbe Milliarde Franken kosten.


Über das ausgearbeitete Projekt befinden voraussichtlich im Jahr 2014 die Bevölkerungen der Gemeinden Bern, Ostermundigen und Köniz. Die Kosten für die Stadt Bern am Gesamtprojekt sollen nach heutiger Schätzung insgesamt 48 Millionen Franken betragen.


Ostermundigen und Köniz würden demnach 27 beziehungsweise 18 Millionen beisteuern. Den Löwenanteil der Gesamtkosten von 550 Millionen tragen Bund und Kanton.



04/11/11


Die Deutsche Bahn hat sich zwei wichtige Bahnstrecken in England gesichert. Ihre britische Tochter DB Arriva übernimmt den Betreiber Grand Central Railway. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.


Die Neuerwerbung betreibt Züge zwischen dem Londoner Bahnhof Kings Cross und Nordengland. Grand Central bietet Open-Access-Verkehre an, also eigenwirtschaftlich und nicht auf Basis von Verkehrsverträgen mit Bestellerentgelten. Die Linie verkehrt zwischen London und den Städten Bradford/ Halifax und Sunderland und befördert 700'000 Fahrgäste jährlich.



08/11/11


In mehreren EU-Ländern hat ein Aktionstag der Eisenbahngewerkschaften stattgefunden. Sie wehren sich gegen die Bestrebungen der EU für mehr Wettbewerb im Bahnverkehr. Die Schweizer Kollegen zeigten sich solidarisch.


Im Bahnhof Bern hängte die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) ein Transparent mit der Aufschrift "Erfolgreiche Bahn = Integrierte Bahn" auf. Die Gewerkschaft stellt sich damit gegen die Trennung von Infrastruktur und Bahnbetrieb. Das EU-Parlament befindet in der kommenden Woche über die Vorschläge der EU- Kommission für mehr Wettbewerb im Schienenverkehr. So soll ein Unternehmen rechtlich aufgetrennt werden, wenn es gleichzeitig Bahnbetreiber und Besitzer der Schienen ist.



09/11/11


Als erstes Schweizer Unternehmen im öffentlichen Verkehr setzt PostAuto auf Hightech-Busse mit Brennstoffzellenantrieb. In der Region Brugg AG testet das Transportunternehmen der Schweizerischen Post fünf Busse, die Wasserstoff als Energiequelle nutzen.


Die Brennstoffzellen-Postautos werden ab dem Fahrplanwechsel vom 11. Dezember schrittweise den Linienbetrieb aufnehmen. Der Versuch ist auf fünf Jahre angesetzt.


Die fünf baugleichen Busse von Mercedes-Benz werden ausschliesslich mit Wasserstoff betankt. In den Brennstoffzellen, die sich auf dem Dach des Busses befinden, wird der Wasserstoff in elektrische Antriebsenergie für zwei Radnabenmotoren umgewandelt. Das Fahrzeug fährt somit elektrisch und stösst reinen Wasserstoff aus.


Die Kosten für die fünf Hightech-Postautos und für den Bau der Tankstelle betragen 11 Millionen Franken. Ein Prototyp-Fahrzeug kommt mit zwei Millionen Franken rund sechsmal so teuer wie ein Dieselbus. Auf dem Markt sind erst Prototypen erhältlich.



10/11/11


Ab dem Fahrplanwechsel in der Nacht vom 10. auf den 11. Dezember gilt im Grossraum Zürich ein einheitlicher Nachtzuschlag. Er kostet 5 Franken und ist in neun Nachtnetzen gültig.


Der Einheits-Nachtzuschlag gilt in den Tarifverbünden A-Welle, Ostwind, FlexTax, Tarifverbund Schwyz, Tarifverbund Zug, im Z-Pass sowie im ZVV und auf den SBB-Nachtzügen Zürich-Luzern und Schaffhausen-Singen.


Kundinnen und Kunden können sich den Nachtzuschlag auch in Zukunft per SMS auf das Mobiltelefon bestellen. Der Bestellcode lautet neu "NZ" statt "ZVVNZ" an die Zielnummer 988. Ausserdem kann der Nachtzuschlag im gesamten Nachtnetzverbund am Schalter, am Ticketautomaten und über SBB Mobile bezogen werden.



10/11/11


Wolfgang Winter übernimmt ab Januar 2012 die operative Leitung von elvetino, einer Tochtergesellschaft der SBB. Er löst Yvo Locher ab, der Ende Jahr das Unternehmen verlässt.


Wie elvetino mitteilt, hat der Verwaltungsrat den 55-Jährigen zum CEO ernannt. Er verfügt über eine breite Führungserfahrung in KMU- und Grossbetrieben der Food- und Logistikbranche.


Zuletzt war Winter als Business Consultant für Innovationsprojekte im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) verantwortlich. Zuvor schaffte er als Direktor der Usego AG den Turnaround im Gross- und Detailhandel der Bon appétit Group.


Die elvetino AG bewirtschaftet 90 Speisewagen, 198 Minibars und ist für die Restauration der SBB-Züge in der Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich verantwortlich.



11/11/11


Die BLS hat nach einer Bauzeit von 16 Monaten das umgebaute Bahnhofgebäude in Spiez eröffnet. Aus dem bald 100-jährigen Bahnhof ist ein moderner und attraktiver Verkehrsknotenpunkt geworden.


Zu den Kernelementen des modernisierten Bahnhofs zählten etwa das neu gestaltete BLS-Reisezentrum, ein neuer Shop sowie die behindertengerechten Zugänge. Insgesamt investierte die BLS rund 10 Millionen Franken in den Umbau.



14/11/11


Die Bahnhöfe von Wil (SG) und Renens (VD) sind als "Goldene Verkehrsknoten" ausgezeichnet worden. Für ihre "konsequente Bevorzugung des Langsamverkehrs" erhielten sie den FLUX-Preis von PostAuto Schweiz und dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV).


Der mit 5’000 Franken dotierte Preis wurde zum fünften Mal verliehen, erstmals an zwei Standortgemeinden gleichzeitig. Renens und Wil setzten sich gegen Burgdorf (BE), Solothurn (SO) und Riazzino (TI) durch. Insgesamt waren 28 Verkehrsknoten geprüft worden.



15/11/11


In Genf ist der Spatenstich für die umkämpfte Bahnlinie Genf-Annemasse erfolgt. An der Zeremonie nahmen auch Bundesrätin Doris Leuthard und die Genfer Kantonsregierung teil.


Die Konkretisierung der grenzüberschreitenden Bahnverbindung Cornavin-Eaux- Vives-Annemasse (CEVA) hat fast ein Jahrhundert gedauert. Das SBB-Projekt CEVA gilt als "Baustelle des Jahrhunderts".


Die Arbeiten für die rund 16 Kilometer lange Verbindung werden rund sechs Jahre dauern. 2017 soll die neue SBB-Linie in Betrieb genommen werden. Ihr Zweck ist es, die angrenzenden Gebiete in Frankreich besser an die Stadt Genf und die Waadt anzubinden. Die Kosten betragen rund 1,5 Milliarden Franken. Davon übernimmt der Bund 56 Prozent. 44 Prozent gehen zu Lasten des Kantons Genf.



16/11/11


Der 43-jährige Thomas Baumgartner wird neuer Direktor der Appenzeller Bahnen (AB). Der Verwaltungsrat wählte ihn auf den 1. Juni 2012.


Baumgartner ist derzeit Mitglied der Geschäftsleitung der Rhätischen Bahn (RhB). Die Appenzeller Bahnen werden seit November interimistisch von Erwin Rutishauser geführt. Der frühere Direktor Hansjürg Düsel hat das Bahnunternehmen nach siebeneinhalb Jahren verlassen.



17/11/11


Der neue SBB-Fahrplan bringt Passagiere ab 11. Dezember eine halbe Stunde schneller nach Paris, aber eine halbe Stunde langsamer nach Mailand.


Ab Zürich ist man künftig dank einer französischen Neubaustrecke in vier Stunden in Paris, ab Basel in drei Stunden. Die Strecke wird von der Lyria SAS, einer gemeinsamen Tochter von SBB und SNCF, bald mit neuen TGV-Doppelstockzügen bedient.


Für Fahrten via Gotthard nach Mailand sieht der neue Fahrplan derweil mehr Zeit vor - so soll er besser eingehalten werden können. Auch wird teils mehr Aufenthaltszeit der Züge in Mailand und Zürich veranschlagt. Entlastung und Fahrplan-Stabilisierung sollen auch zusätzliche ICN-Züge bringen zwischen Zürich und Lugano, teils bis Chiasso. Weil die italienische Bahn ihre maroden Pendolino-Züge nicht mehr in die Schweiz fahren lässt, wird geeignetes Rollmaterial bei der SBB knapp, so dass die Direktverbindung nach Venedig wegfällt.


Zu den weiteren Verbesserungen im internationalen Bahnverkehr gehört eine Direktverbindung ab Chur via Basel nach Brüssel. Fünfmal täglich fahren Direktzüge von Interlaken nach Frankfurt und teils Berlin, achtmal ab Zürich nach Frankfurt oder Köln und Hamburg. Neu fährt ein Direktzug von Zürich nach Budapest.


National wird in vielen Regionen das Angebot ausgebaut. So fahren zwischen dem Flughafen Genf und Luzern vermehrt Doppelstockzüge mit mehr Sitzplätzen. Zusätzliche Züge fahren ferner unter anderem zwischen Brunnen SZ und Zürich, Neuenburg und Lausanne sowie Freiburg und Bulle. Manche regionalen Fahrpläne werden verdichtet.



18/11/11


Die Oberwalliser BVZ Holding spürt die Auswirkungen der Frankenstärke und die schwierigen Konjunkturaussichten. In den ersten zehn Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat das Bahnunternehmen einen leicht tieferen Erlös erwirtschaftet.


Deutlich zurückgegangen sind die Erträge des Glacier Express mit 6,1 Prozent und der Gornergrat Bahn mit 5,6 Prozent. Dagegen stiegen die Umsätze im Regionalverkehr um 3,2 Prozent. Auch die Sparte Güterverkehr konnte mit 5,2 Prozent an Umsatz zulegen, was vor allem auf die zusätzlichen Transporte im Zusammenhang mit dem Endausbau des Gotthard- Basistunnels zurückzuführen ist.


Weiter kündigte die BVZ Holding Investitionen von 106 Millionen Franken in ihr Rollmaterial an. Diese sollen die Engpässe im Regionalverkehr beheben.



20/11/11


Wer mit dem Postauto reist, soll dabei ab dem kommenden Frühling einfacher im Internet surfen können. Die Post plant, 1’500 ihrer Postautos oder 70 Prozent der Flotte ab dem kommenden Frühling mit drahtlosem Internet auszurüsten.


Gesurft werden kann im Postauto auf dem UMTS-Netz von Swisscom (3G), also nicht mit einer schnellen WLAN-Verbindung. Die Verbindung ins Internet mit Laptop oder Smartphone wird aber mit der eingesetzten Technologie erheblich vereinfacht. Für Postauto-Passagiere ist die unbeschränkte Internetnutzung gratis, sie müssen aber eine E-Mail-Adresse und den Namen angeben.



21/11/11


Die SBB richtet eine vertrauliche Meldestelle für Lokführer ein. Ab 30. November können diese per Formular oder im persönlichen Gespräch Beinaheunfälle oder andere unsichere Zustände melden.


Bisher mussten sich die Lokführer an ihre Vorgesetzten wenden. Dieser Dienstweg hat manchmal Hemmungen geweckt. Die SBB erhofft sich von der Meldestelle wichtige Hinweise, um den Betrieb sicherer zu machen.


Die Meldestelle besteht je aus einem Vertreter der Personalkommission der SBB, der Linie Zugführung und dem Sicherheitsmanagement.



24/11/11


Die SBB-Angestellten erhalten 2012 Lohnerhöhungen im Umfang von 1,25 Prozent. Darauf haben sich das Bahnunternehmen und die Verhandlungsgemeinschaft der Arbeitnehmerverbände geeinigt.


Die generelle Lohnerhöhung beträgt 0,5 Prozent. Für individuelle Erhöhungen sind ebenfalls 0,5 Prozent vorgesehen und für ausserordentliche Leistungen 0,25 Prozent. Zudem gleicht die SBB die Stabilisierungsmassnahmen bei der Pensionskasse SBB für alle Versicherten (GAV und OR) aus.


Die Pensionskasse SBB hatte im Oktober mitgeteilt, dass sie per 1. Oktober 2012 den technischen Zins von 3,5 auf 3 Prozent senken wird und den Umwandlungssatz von bisher 6,5 auf 5,8 Prozent, dies um der steigenden Lebenserwartung und den tiefen Kapitalmarktzinsen Rechnung zu tragen.



25/11/11


Der Freiburger Peter Götschi ist neuer Zentralpräsident des Touring Club Schweiz (TCS). Er wurde an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung des Verbandes in Bern gewählt. Die Delegierten stimmten zudem einer Statutenrevision zu.


Somit wird die alte Struktur mit Sektions- und Verwaltungsrat per 1. Januar 2012 von einem 24-köpfigen Verwaltungsrat abgelöst. Das Gremium setze sich neu aus den Präsidenten der Sektionen zusammen und beinhalte vier ordentliche Ausschüsse.


Der neue Zentralpräsident Götschi präsidierte während sechs Jahren die Freiburger Sektion des Verbandes. Götschi folgt auf Niklaus Lundsgaard-Hansen, der im Oktober nach etwas mehr als drei Jahren an der Spitze des TCS seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte.



25/11/11


Vertreter der Schweiz und der EU haben in Brüssel Verhandlungen über Inlandflüge aufgenommen. Das Kabotage-Recht würde es Schweizer Fluggesellschaften ermöglichen, Flüge innerhalb eines einzelnen EU- Landes durchzuführen.


Die beiden Delegationen einigten sich am Freitag über die Verhandlungsmodalitäten und legten gegenseitig ihre Positionen dar. Die Verhandlungen sollen Anfang nächsten Jahres fortgesetzt werden. Weiter einigten sich die Schweiz und die EU darauf, eine Reihe neuer technischer Verordnungen in das Luftverkehrsabkommen zu integrieren. Es handelt sich unter anderem um Verordnungen über die Flugsicherheit und den Schutz vor kriminellen Übergriffen auf den Luftverkehr.


Mit dem seit 2002 geltenden Luftverkehrsabkommen mit der EU haben die Schweizer Fluggesellschaften das Recht erhalten, von der Schweiz aus jeden Punkt in der EU anzufliegen. Erlaubt sind auch Verbindungen zwischen einzelnen EU-Ländern. Einzig Flüge innerhalb eines EU-Landes sind bis heute nicht möglich.



27/11/11


Am Flughafen Zürich werden Neu- und Ausbauten von Pisten und neue Flugrouten über dicht besiedeltes Gebiet nicht verboten: Die Zürcher Simmberechtigten haben sowohl eine Änderung des Flughafengesetzes als auch den Gegenvorschlag abgelehnt.


Die von 42 Gemeinden lancierte Behördeninitiative "Kein Neu- und Ausbau von Pisten" wurde mit einem Nein-Anteil von 58,8 Prozent verworfen. 150'750 Stimmende befürworteten die damit verbundene Änderung des Flughafengesetzes, 214'995 waren dagegen. Die Stimmbeteiligung betrug 44,14 Prozent.


Keine Chance hatte der Gegenvorschlag zur Behördeninitiative des Vereins "Flugschneise Süd - Nein". Die Vorlage wurde mit einem Nein-Anteil von 68,2 Prozent bachab geschickt. 109'411 Stimmende legten ein Ja, 235'021 ein Nein in die Urne.


Hintergrund der Flughafeninitiativen waren die laufenden Arbeiten am Sachplan Infrastruktur Luftverkehr des Bundes, dem sogenannten SIL-Prozess. Er setzt die Leitplanken für das künftige Flugregime.

 

News abonnieren  

personalisieren Sie sich Ihre LITRA-News 

LITRA-Verkehrszahlen  

Direkt zur neuesten Ausgabe  

Die Gelbe Serie  

Tag für Tag zu mehr Effizienz und Qualität im öV 

Geschäftsbericht 2010/2011  

Die Fakten des Vereinsjahrs 2010/2011 

Prix Litra  

Unser Prix für Bachelor- und Master-Absolventen 
 
 
   
© 1998 - 2012 LITRA | 3000 Bern 7 | webmaster@litra.ch | Impressum | Disclaimer
realized by foresite GmbH